ist seit vorgeschichtlicher Zeit besiedelt Konz / Mosel

 
Konz  (lat. Contionacum ) war zu römischen Zeiten das Eingangstor nach Trier. Konz ist die zweitgrößte Stadt im Regierungsbezirk und liegt am Zusammenfluss von Saar und Mosel rund acht km von Trier entfernt. Hier war auch der Sommersitz des römischen Kaisers Valentinian. Die Reste seiner Villa befinden sich bei der Pfarrkirche St. Nikolaus, in der Krypta sind Reste des Heizungssystems zu besichtigen. Auf eine strategisch bedeutsame Lage des Ortes weist die eine sechsbogige römische Steinbrücke mit zwei Türmen über die Saar hin, wo 1675 die Schlacht an der Konzer Brücke stattfand.

Die Stadt bietet sich als Ausgangspunkt für die Besuche des Saartals, der Obermosel, des Sauertals und des Großherzogtums Luxemburg an. 

Als Erinnerung an die Entwicklung des modernen Konz ist das Dampflokdenkmal zu verstehen, das eine Lokomotive der Baureihe 064 zeigt, die seinerzeit im Mosel-Hunsrück-Raum sehr verbreitet war.

Der Stadtteil Kartaus hat seinen Namen nach einem ehemaligen Kloster, der Kartause, die 1680 errichtet wurde. Wenn das Kloster auch 1794 von den Mönchen aufgegeben und 1804 auf Abriß versteigert wurde, so ist es doch in seinen wesentlichen Teilen erhalten und renoviert worden. Das beeindruckend hohe, einschiffige Kirchengebäude und die Reste desKreuzgangs mit den erhaltenen Gebäuden lohnen den Besuch.

Etwas außerhalb der Stadt liegt das Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof, für dessen Besichtigung man schon etwas Zeit einplanen sollte. Ein modernes Museumskonzept vermittelt Geschichte durch die Darstellung der Lebens- und Arbeitsumstände unserer Vorfahren in den vergangenen Jahrhunderten. Besonders interessant sind die Vorführungen alter Arbeitstechniken, wie zum Beispiel der Flachsbearbeitung, im historischen Umfeld. Veranstaltungskalender Roscheider Hof.

Die aufgestauten Wasserflächen von Mosel und Saar machen Konz zu einem Zentrum des Wassersports. Ein Yachthafen für die Sportboote liegt nahe bei der Saarmündung und im Sommer beleben Jollensegler und Windsurfer die beiden Flüsse.

1963 erwarb die Stadt Konz das Kloster St. Bruno Karthaus und baute es zum Kulturzentrum aus, 1969 erwarb Konz das Gut Roscheider Hof zum Bau eines Volkskunde- und Freilichtmuseums. 
Konz verfügt auch über eine Stadtbücherei und eine örtliche Volkshochschule. In kultureller und sportlicher Hinsicht bietet man heute mit rund 120 Vereinen ein sehr breites Spektrum an Freizeitmöglichkeiten an

Aus dem keltischen contionacum entstand Konz, das erst mit der Entwicklung der Eisenbahn wieder von seiner verkehrsgünstigen Lage profitieren konnte. Die Linien von Saarbrücken, Metz, Luxemburg und aus dem Sauertal trafen sich hier mit der Verbindung nach Trier, Eisenbahnbrücken überspannen seitdem Mosel und Saar. 

Das "Eisenbahnerdorf Karthaus" und die Gemeinde Konz entwickelten sich weiter. Konz erhielt 1959 die Stadtrechte und ist (u.a. durch die Eingliederung einer Reihe umliegender Gemeinden auf eine Zahl von 18.000 Einwohnern gewachsen) Mittelzentrum und zweitgrößte Stadt neben der Stadt Trier im Regierungsbezirk.
  

Sehenswertes

Freilichtmuseum Roscheider Hof, Spätrömische Kaiservilla, Historische Ölmühle, Spätrömische Kaiservilla, Kloster Karthaus, Historische Ölmühle, Erlebnispfad, Freizeitanlage Schilligen, Sechs Routen für Naturfreunde

Veranstaltungen

Weinfest: drittes Wochenende im Juli
siehe Veranstaltungskalender

Weinlagen

Auf der Wiltinger Kupp, Brauneberg, Sprung, Klosterberg, Falkensteiner Hofberg


Mehr Auskünfte über Konz erhalten Sie bei:
 

Tourist-Information,
Granastraße 24,
54329 Konz,
Tel. 0 65 01 / 77 90 Fax 47 18