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Weinbau und Tourismus sind die Haupterwerbszweige des Ortes. Trittenheim / Mosel |
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Der Name ist wahrscheinlich auf den fränkischen Personennamen 'Tritto' oder 'Trutto' zurückzuführen; urkundlich erstmals erwähnt wird Trittenheim im Prümer Urbar von 893; spätantike Grabfunde lassen eine ältere vorfränkische Besiedlung vermuten. |
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Weinlagen in Trittenheim / Mosel |
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Apotheke und Altärchen, sowie in Privatbesitz Felsenkopf und Leiterchen. Als Hauptrebsorte wird Riesling angebaut (urkundlich schon 1562 als 'roeßling' belegt); man beginnt in kleinem Umfang die Wiederanpflanzung von Rotwein, dessen Anbau bis zur Mitte des 19. Jh. für Trittenheim belegt ist. |
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Sehenswertes in Trittenheim / Mosel |
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Geschichte in Trittenheim / Mosel |
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| Berühmte
Trittenheimer: Das Brückenarrangement (Brückenkopf der ersten Brücke von 1907/09 und Brücke von 1989/92) enthält ein Standbild des Johannes Trithemius. Der am 1.2.1462 in Trittenheim geborene Abt und renaissancezeitl. Humanist hieß mit Familienname vermutlich Zeller; nannte sich in latinisierter Form nach seinem Geburtsort. Nach Studien in Trier, in den Niederlanden und Heidelberg trat er 1482 in das Benediktinerkloster St. Martin in Sponheim ein, wurde dort 1483 zum Abt gewählt, resignierte jedoch 1505 aufgrund vehementer Missstimmigkeiten. Anschließend wurde er Abt des Schottenklosters in Würzburg, wo er am 13.12.1516 verstarb; sein Grabmal befindet sich im Neumünster. Der Wissensdrang des drei Sprachen (Latein, Griechisch, Hebräisch) beherrschenden Abtes fand seinen Ausdruck in seiner Bibliomanie, durch die die Sponheimer Klosterbibliothek rund 2000 Handschriften und Frühdrucke umfasste. Trithemius stand in enger Beziehung zu den deutschen humanistischen Kreisen seiner Zeit: Agricola, Reuchlin, Dalberg, Celtis; sein Ruf zog Gelehrte und geistliche wie weltliche Oberhäupter an, verschaffte ihm Aufgaben in der Mohnaastischen Reformbewegung seines Ordens und z.T. in der Diplomatie. In literarischer Hinsicht hinterließ er ein umfangreiches Werk mit religiös-theologischer, monastischer, historiographischer, literaturhistorischer und kryptographischer Literatur. Ein weiterer bekannter Trittenheimer ist Stefan Andres, der 1906 im Ortsteil Dhrönchen geboren wurde. Der Bau der Dhrontalsperre führte die Familie 1910 nach Schweich. Obwohl zum Geistlichen bestimmt studierte er in Köln, Jena und Berlin Germanistik, Philosophie u. Kunstgeschichte (1929/32). 1932 Eheschließung mit Dorothee Freudiger. Seit dieser Zeit freier Schriftsteller; ging 1937-48 mit seiner Familie ins Exil. Nach dem Krieg lebte er in Positano/Italien, lebte dann seit 1950 in Unkel/Rh., bevor er 1961 wieder nach Rom übersiedelte, wo er am 29.6.1970 verstirbt. Wichtige Werke, die von seinem kritischen christlich-humanistischen Geist getragen sind: "Wir sind Utopia", "Die Sintflut", "El Greco malt den Großinquisitor", "Der Knabe im Brunnen", "Hochzeit der Feinde", "Die unsichtbare Mauer".
Das Mosella Team bedankt sich recht Herzlich bei |
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Veranstaltungen in Trittenheim / Mosel |
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