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Igel, ein kleiner, waldreicher Ort, direkt an der Mosel zwischen Trier
und der Luxemburger Grenze. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten machen den
Ort so attraktiv, er ist bekannt geworden durch die Igeler Säule, ein
gut erhaltenes römisches Grabdenkmal, aus der Mitte des 3. Jhdt. Es ist
ein 22 m hoher Bau aus rotem Sandstein mit zahlreichen Skulpturen und
Medaillonbildnissen. Sehenswert sind auch weitere alte Bauten, wie die
Überreste der römischen Urnengrabkammer, die Pfarrkirche, die erstmals
1265 erwähnt wurde, und das über 400 Jahre alte Bürgerhaus, heute
eine Gaststätte. |

Gedenksäule in Igel
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Und dann gibt es noch das Grutenhäuschen, ein oberirdischer
römischer Grabtempel der aufwändig renoviert und zu einem hell
erleuchteten Tempel umgebaut wurde. Sechs mächtige Säulen, am Vorbau
des Tempels angebracht, lassen Griechenlandkenner unwillkürlich an eine
Miniaturausgabe eines Tempels auf der Akropolis in Athen denken. Der Begriff „Grutenhäuschen“ stammt aus dem 19.Jahrhundert. Es
existieren Aufzeichnungen eines Pfarrers von 1856 wonach damals kleine
Wichtel dort wohnten, die Cruten genannt wurden. Doch es heißt auch,
dass Crut Grotte bedeutet. Es geht aber auch die Sage um; das in dem
kleinen Häuschen eine Schankwirtin wohnte, die auch gleichzeitig ihre
beste Kundin war. Dem Wein ergeben, vertrank sie ihr ganzes Vermögen.
Arm und durstig blieb ihr nur der Gang zum benachbarten Lischenborn. Und
das Wasser dieser köstlichen Quelle schmeckte ihr so vorzüglich, das
sie von nun an täglich dort hin wanderte und der Quelle ihr Leid
klagte: „Hätte ich nur gewusst, dass du so gut schmeckst, hätte ich
heute meine Grut noch.“ Diese Sage ist noch heute in der Igeler -und
Liesberger Bevölkerung sehr lebendig.
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von Igel / Mosel
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