als Beitrag zur Steigerung des "sanften Natur-Tourismus" an der Mittelmosel

(Ich empfehle beim Lesen dieses Artikels eine Wanderkarte zur Hand nehmen).

Nach dem ich Ihnen in den bisherigen Teilen den Wanderweg zur 4-Schanzen-Tournee (4ST) schmackhaft gemacht habe, empfehle ich Ihnen den 4-Schanzen-Tournee-Radweg" (4STR) von Trarbach über Wolf an der Klosterruine und dem berühmten Kröver Felssturz vorbei in Richtung Kindel, Lösnich und Erden.

In Lösnich fahren wir am Gasthaus Heil links ab auf den Panoramaweg Z11, dann Z2 in Richtung Zeltinger Schutzhütte. Er führt sanft bergauf. In Höhe des "St. Stephanus- Brunnens" umgehen wir eine starke Steigung, indem wir einen Teerweg rechts benutzen und nach 3 Minuten wieder auf der Straße zur Schutzhütte sind. An der Schutzhütte fahren wir geradeaus am "Hubertus- Brunnen" vorbei zum "Römerbrunnen", von dort rechts ab in Richtung "Graacher Schanze". Dieser letzte Wegeteil müsste noch hergerichtet werden, da er zur Zeit bei nassem Wetter schwierig befahrbar ist. An der Schanze angekommen, sehen Sie ein Stück der Schanze rechts in Richtung Graacher Schäferei durch eine Eichenwald hindurch. Wir aber schieben unser Rad auf dem Schanzendamm, der nach links abgeht. Der jetzige Wegteil ist mit dem in Teil III beschriebenen Weg identisch. Am Ende der Schanze auf Teil 11 rechts zur "Eisernen Weinkarte" (bitte nicht mit dem gleichnamigen Ausflugslokal verwechseln). Wem die große Schleife zu anstrengend ist, sei der Ausblick "Maria Zill" (auf den T7 ca. 100m auf dem L1 rechts ab und von dort zu dem erwähnten Ausflugslokal oder noch weiter bis zum Ortsteil Graacher Schäferei) empfohlen. 

Der Name "Maria Zill" stammt übrigens von einer Maria, die Urlaubsgast im Kautenbachtal war, genauso wie Herr Gottwerh, dem zu Ehren der Kegelberg und die ehemalige Wallanlage bei Kautenbach benannt wurde. Von der Schäferei geht es abwärts nach Graach und über Zeltingen zurück nach Trarbach. Die Konditionsstarken fahren auf dem geteerten Longkamper Höhenweg L1. Nach ca. 1km sehen Sie links den Abzweig für die 4St-Wanderer mit "Wendelstein" Schild. Wir fahren aber nochmals ca. 1km geradeaus, bis links der Abzweig in Richtung Kautenbach mit den weißen, noch unbeschrifteten Plastikschildchen auftaucht. Der offizielle Weg T6 führt uns auf die Straße des Kautenbacher Sportplatzes, wobei an dieser Gabelung noch Schotter / Kies aufgetragen  werden müsste. Linker Hand liegt der Sportplatz und die ehemalige Wallanlage "Gottwerthshöhe" (im Ikonenzentrum in Kautenbach ist diese von Heimatforscher Helmut Wendhut entdeckte Wallanlage in einem Buch beschrieben). 

Zum Felsmassiv "Bischofsmütze" sind es nur fünf Minuten Gehweg, ohne Rad. Unser "4STR-Weg" führt uns aber weiter in den Ort Kautenbach (Achtung: ca. 15% Gefälle und eine gefährliche Querrinne - muss die eigentlich sein?).
Wir fahren links abwärts in Richtung ganz nach Trarbach, wenn uns die drei Trarbacher Schanzen für einen späteren Zeitpunkt vornehmen wollen. Die ganz Konditionsstarken biegen in der Zweibachstraße rechts ab in Zweibachtal (T2), den weißen Plastikschildchen folgend. Am ehemaligen Forsthaus "Hubertsruh" und den Fischteichen vorbei bergauf geht es nun links in Richtung Hödeshof, den T2 vorübergehend verlassend, am Laufgraben der 1. Trarbacher Schanze ca. 200 m durch hohen Buchenbestand rechts ab. Außerhalb des Hochwaldes stoßen wir auf einen festen Weg, dem wir links bis zur 2. Schanze in Höhe eines Hochsitzes folgen. Nach Besichtigung geht es auf dem Waldweg zurück in Richtung Irmenach, wo wir am Waldrand wieder auf den T2 stoßen. Nach Überqueren der Landstraße fahren wir links ab (der T2 geht geradeaus ins Ahringstal), nach ca. 200m  folgend rechts die 3. Trarbacher Schanze, ca. auf gleicher Höhe links der alte Galgenplatz mit noch zu beschildernden "Kultsteinen".  Über die "Campsteine" und Hofboor geht es zur Grevenburg.