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In den Alpen und nur im Winter kennen wir die
4-Schanzen-Tournee der Skispringer. Es hat sich seit 1999 eine
"4-Schanzen-Tournee" der anderen Art für Wanderer und Radfahrer (insbesondere
Mountainbiker an der Mittelmosel, vom Frühjahr bis in den November hinein)
entwickelt.
Diese Schanzen, die "Graacher Hauptschanze" auf dem "Mont National",
wie ihn die Franzosen nannten, und drei frei zugängliche Trarbacher Schanzen (Nähe
Hödeshof) sind Überbleibsel aus der Zeit um 1795, als sich Preußen und Franzosen dort
hinter Dämmen und Gräben verschanzten.
Zur Geschichte dazu können Sie mal in dem Büchlein von Dr. Hönl nachlesen. Hier ein
kurzer Auszug: "Um einem erneuten Angriff erfolgreich begegnen zu können,
begannen die alliierten Armeen, sich zu verschanzen... Aber nicht nur über Graach,
sondern auch am Mont Royal und am Kampstein wurden zur gleichen Zeit Schanzen angelegt. Am
27. September 1794, nach einem halben Jahr mühsamer Fronarbeit, gab Hauptmann Harroy den
Befehl, die Arbeit an den Schanzen einzustellen...."
Weshalb diese ganzen Vorrede?
Diese Schanzen haben bisher einen
"Dornröschenschlaf" gehalten. Viele Einheimische haben wohl davon gehört,
waren aber nie ´hautnah´ dran, obgleich diese Denkmäler unserer nicht immer ruhmreichen
Vergangenheit nur jeweils ca. 2km vom Ortsausgang Trarbach entfernt liegen, demnächst
vielleicht sogar an der Autobahn. Im Jahr 1998 haben wir eine der Trarbacher
Schanzen mit Hilfe einiger Tischtennis-Spieler von Gestrüpp befreit, sowie es 1999
Christoff Krieger und Peter Schößler mit der "Graacher Schanze" taten. Günter
Oberle fragte 1998 scherzhaft, ob ich wieder auf "4-Schanzen-Tournee" sei, und
dadurch entstand der Name des Projektes.
Ein Jahr ruhte das Projekt, und ich berichte Ihnen im kommenden zweiten Teil, was sich aus
dieser Schanzen-Tournee noch entwickelt hat. Der "Wirtzfeldpfad", so wurde er
im Wanderbuch aus dem Jahr 1911 genannt, spielt dabei eine grosse Rolle. Herr Wirtzfeld
war der Chef der Telegraphengesellschaft in den Jahren um die damalige Jahrhundertwende.
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